Die Stadt Putbus das erste Seebad Rügens - mit einem interessanten klassizistischen Stadtkern
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Putbus - Luftbild
Putbus  Residenzstadt des Nordens mit italienischem Flair 
Putbus seit 1997: 
"Staatlich anerkannter Erholungsort"





 

Das renovierte Theater in Putbus
Putbus wurde als eine slawische Siedlung  1253 erstmalig urkundlich erwähnt. Fürst Wilhelm Malte von Putbus (1783 - 1854) legte nach 1808 den Ort Putbus als Residenz und  Badeort an. Um das erste Seebad Rügens zu errichten, entschloss er sich seinerzeit zum Bau 
eines großen Badehauses in der Goor, dem 1818 fertiggestellten Friedrich-Wilhelm-Bad, heute unter der Bezeichnung ,,Haus Goor" bekannt. In den darauffolgenden Jahren stieg der Bau von Häusern zur Unterbringung von Gästen und die kulturelle Bedeutung von Putbus stark an. Zu diesen Häusern gehörte neben dem Theater auch der 1818 fertiggestellte Kur-Salon, der aber schon 1892 zur Kirche umgebaut wurde.
 Auch das fürstliche Schloss wurde zwischen 1827 und 1832 in klassizistischen Stil baulich umgestaltet.
Als nach 1830 die Zahl der Badegäste rapide nachließ, begann um 1833 der letzte wesentliche Bauabschnitt in Putbus. In diese Zeit fiel auch der Bau einer Landungsbrücke am Lauterbacher Hafen (1833 - 1836).(Heute mit Marina) Die meisten Gebäude in Putbus stammen aus der Zeit zwischen 1815 und 1860.Die Gebäude entstanden in der Alleestraße, am Markt und auf dem Circus. Mit Ausnahme einiger früher Bauten, die noch Gestaltungselemente des Barocks zeigen, ist allen Häusern eine klassizistische Fassadengestaltung gemeinsam. Der Schlosspark, heute vollständig unter Denkmalschutz gestellt, bildet aufgrund seiner dendrologischen Raritäten das Pendant zum architektonischen Gesamtensemble der Stadt. Ein besonders beachtenswertes Gebäude im Park ist die wahrscheinlich nach Plänen von Schinkel erbaute Orangerie, die ehemals das Gewächshaus beherbergte
und heute als Ausstellungszentrum dient.
Bürgerhäuser in der August-Bebel-Straße 
Weiterer Bestandteil des Schlossparkes ist neben Pfarrkirche, Mousoleum, Villa Löwenstein und Affenhaus vor allem der restaurierte Marstall, der heute aufgrund seiner besonderen Atmosphäre besonders für kulturelle Veranstaltungen aller Genres Verwendung findet.
Obwohl Putbus 1960 als vierte Stadt Rügens Stadtrecht erhielt, wurden große bauliche Veränderungen unterlassen. 
So konnten zahlreiche Bauten aus dem letzten Jahrhundert, denen allen ein Hauch schinkelscher Baukunst anhaftet, erhalten bleiben und sie bilden heute das unter Denkmalschutz stehende, geschlossene Stadtbild von 
hohem Ensemblewert.
Die erst kürzlich wiederhergestellte Orangerie
Das Puppenmuseum
In der Stadt Putbus erfreuen sich das Puppenmuseum und das Uhrenmuseum großer Beliebtheit. Beide Museen
sind weit über die Grenzen der Insel bekannt und sind für
die Stadt Putbus ein besonderer touristischer Anziehungspunkt. Besonders erwähnenswert ist das im Jahre 1992 aus dem ehemaligen Affenhaus entstandene rekonstruierte Puppenmuseum der Familie Ernst.
Mit sehr viel Fleiß, Liebe zur Sache und Fachkenntnis ist
aus einem riesigen Sammlerfundus eine bewundernswerte Ausstellung aus Puppen, Teddies und Spielzeug entstanden.
Für Putbus-Touristen ist der Besuch beider Museen ein 
muss. Wer in Putbus nach weiteren interessanten und bemerkenswerten  Attraktionen sucht, ist mit dem Besuch
der historischen Kleinbahn anno 1898, unter dem Namen "Rasender Roland" bekannt, bestimmt gut beraten.

Austellungsdetail im Puppenmuseum

Fahren Sie mit dem "Rasenden Roland" in die nahe gelegenen Badeorte
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