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Putbus - Luftbild |
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Putbus
wurde als eine slawische Siedlung 1253 erstmalig urkundlich erwähnt. Fürst
Wilhelm Malte von Putbus (1783 - 1854) legte nach 1808 den Ort Putbus als
Residenz und Badeort an. Um das erste Seebad Rügens zu errichten,
entschloss er sich seinerzeit zum Bau
eines großen Badehauses in der Goor, dem 1818 fertiggestellten Friedrich-Wilhelm-Bad, heute unter der Bezeichnung ,,Haus Goor" bekannt. In den darauffolgenden Jahren stieg der Bau von Häusern zur Unterbringung von Gästen und die kulturelle Bedeutung von Putbus stark an. Zu diesen Häusern gehörte neben dem Theater auch der 1818 fertiggestellte Kur-Salon, der aber schon 1892 zur Kirche umgebaut wurde. Auch das fürstliche Schloss wurde zwischen 1827 und 1832 in klassizistischen Stil baulich umgestaltet. |
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nach 1830 die Zahl der Badegäste rapide nachließ, begann um
1833 der letzte wesentliche Bauabschnitt in Putbus. In diese Zeit fiel
auch der Bau einer Landungsbrücke am Lauterbacher Hafen (1833 - 1836).(Heute
mit Marina)
Die
meisten Gebäude in Putbus stammen aus der Zeit zwischen 1815 und 1860.Die
Gebäude entstanden in der Alleestraße, am Markt und auf dem
Circus. Mit Ausnahme einiger früher Bauten, die noch Gestaltungselemente
des Barocks zeigen, ist allen Häusern eine klassizistische Fassadengestaltung
gemeinsam. Der
Schlosspark, heute vollständig unter Denkmalschutz gestellt,
bildet aufgrund seiner dendrologischen Raritäten das Pendant zum architektonischen
Gesamtensemble der Stadt. Ein besonders beachtenswertes Gebäude im
Park ist die wahrscheinlich nach Plänen von Schinkel erbaute Orangerie,
die ehemals das Gewächshaus beherbergte
und heute als Ausstellungszentrum dient. |
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| Weiterer
Bestandteil des Schlossparkes ist neben Pfarrkirche, Mousoleum, Villa
Löwenstein und Affenhaus vor allem der restaurierte Marstall, der
heute aufgrund seiner besonderen Atmosphäre besonders für kulturelle
Veranstaltungen aller Genres Verwendung findet.
Obwohl Putbus 1960 als vierte Stadt Rügens Stadtrecht erhielt, wurden große bauliche Veränderungen unterlassen. So konnten zahlreiche Bauten aus dem letzten Jahrhundert, denen allen ein Hauch schinkelscher Baukunst anhaftet, erhalten bleiben und sie bilden heute das unter Denkmalschutz stehende, geschlossene Stadtbild von hohem Ensemblewert. |
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In
der Stadt Putbus erfreuen sich das
Puppenmuseum und das Uhrenmuseum großer
Beliebtheit. Beide Museen
sind weit über die Grenzen der Insel bekannt und sind für die Stadt Putbus ein besonderer touristischer Anziehungspunkt. Besonders erwähnenswert ist das im Jahre 1992 aus dem ehemaligen Affenhaus entstandene rekonstruierte Puppenmuseum der Familie Ernst. Mit sehr viel Fleiß, Liebe zur Sache und Fachkenntnis ist aus einem riesigen Sammlerfundus eine bewundernswerte Ausstellung aus Puppen, Teddies und Spielzeug entstanden. Für Putbus-Touristen ist der Besuch beider Museen ein muss. Wer in Putbus nach weiteren interessanten und bemerkenswerten Attraktionen sucht, ist mit dem Besuch der historischen Kleinbahn anno 1898, unter dem Namen "Rasender Roland" bekannt, bestimmt gut beraten. |
Austellungsdetail im Puppenmuseum |
Fahren Sie mit dem "Rasenden Roland" in die nahe gelegenen Badeorte |
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